Ausstellung

Grosssiedlungen im Pressebild: Hoffnungsträger oder Symbol der Wachstumskritik?

Die Bilderschau Pressefotografien der ersten Schweizer Wohnhochhäuser von 1951 in Basel, der Grosssiedlung Le Lignonbei Genf oder des belebten «Dorfplatzes» der Überbauung Tscharnergut bei Bern.

Während die «Wohnbauten für die Masse» in den 1950er-und 60er-Jahren als Garant für Fortschritt, technische Neuerungen und Wirtschaftswachstum standen und als Mittel der Stunde gegen den akuten Wohnungsmangel propagiert wurden, hat deren Symbolik im Laufe der Zeit eine Umdeutung erfahren. Vor dem Hintergrund der 1968er-Bewegung und der Wirtschaftskrise der 1970er-Jahre erklärte man sie zu menschenunwürdigen Betonwüsten» und «anonymen Schlafstätten».