Crowdfunding und Wiedereröffnung

Die Photobastei meldet sich zurück

Im Januar kündete die Zürcher Photobastei ihr Ende auf Mitte Jahr an. Nun vermelden die Betreiber die Wiedereröffnung am 3. September. Noch bevor sie dazu allerdings detailliert informieren, startet ein Crowdfunding um die Zeit der Corona-Krise zu überbrücken.

«Es ist sicher: Das Photobastei-Märchen geht weiter», schreibt die Photobastei auf der Crowdfunding-Plattform Wemakeit.com. Eine Gruppe von interessierten Leuten erarbeite ein neues Konzept. «Eigentlich wollten wir bald informieren, doch noch sind nicht alle Details geklärt.»

Wage Informationen geben die Betreiber dennoch schon bekannt: «Die Fotografie wird weiter zentral sein, aber auch andere Künste werden vermehrt in den Vordergrund treten. Die Trägerschaft wird massiv verbreitert. Verantwortung und Gewicht des Projektes werden auf verschiedene Schultern verteilt – zugleich wächst das Netzwerk für gute Ideen!»

Die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellen das Projekt nun auf den Prüfstand. Über 50 Veranstaltungen sind bis zur Sommerpause abgesagt. «Auf einen Schlag haben wir keine laufenden Einnahmen mehr und können uns nicht mehr selber finanzieren», schreiben die Betreiber der Photobastei.

Zwar sei ein Antrag auf Kurzarbeit angenommen worden und man hoffe, dass die Stadt Zürich die Miete stunden werde. Doch auch dann gebe es noch ungedeckte Rechnungen. Bis im September fehlen der Photobastei 25’000 Franken.

Der Ausstellungs- und Veranstaltungsort hat deshalb ein Crowdfunding gestartet. Dort sind als Belohnung unteranderem bereits Tickets für die auf den Herbst verschobene Ausstellung «Zürich – Schwarz auf Weiss» erhältlich. In den ersten Tagen sind so über 20’000 Franken zusammen gekommen. Das überleben dürfte damit vorerst gesichert sein.

www.photobastei.ch

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