Ausstellung

Willipix

Klaus Bucher. © www.studhalter.org .

Die Pandemie verwandelte Willisau in ein verlassenes Oedland. Die Fotografen Esther und Thomi Studhalter beschlossen daher, das Städchen mit Portraits lachender Willisauer*innen lebendiger zu gestalten. Ab 17. Juli bevölkern 52 Gesichter in Plakatform die Hauptgasse.

Esther und Thomi Studhalter zogen Ende 2018 nach Willisau. Sie waren ebenso überrascht, wie erfreut über die hohe Lebensqualität im Luzerner Hinterland. Mit einem Schlag verwandelte sich das lebendige Städtchen Willisau im Frühjahr 2020 jedoch in ein menschenleeres Oedland.

Die Neuzuzüger schmerzte der Gang durch die plötzlich so stille, entvölkerte Kulisse. Sie beschlossen, die Menschen zumindest fotografisch wieder aus ihren „häuslichen Verstecken“ zu holen. Damit entstand das Fotoprojekt „Willipix“.

In monatelanger Arbeit porträtierten die Beiden in einer ersten Tranche 52 Willisauer Persönlichkeiten (siehe willipix.ch). Mit Beginn des neu lancierten Städtli Sommers Willisau stehen vom Samstag 17. Juli bis Sonntag 1. August diese erste Tranche Portraits Spalier in der zentralen Hauptgasse.

Doch damit nicht genug: „Wir werden das Projekt weiterführen, bis wir rund fünf Prozent der Willisauer Bevölkerung fotografisch festgehalten haben“, schreiben Studthalters. Das ergäbe um die 400 Porträts. Das langfristige Ziel des Projekts wäre dann zum Abschluss etwa eine Gesamtausstellung und/oder ein Buch.