© Patrick Rohr

Für sein Buch «Die neue Seidenstrasse – Chinas Weg zur Weltmacht» ist Patrick Rohr von China nach Westeuropa gereist.

«Ich wollte herausfinden, ob sich so unterschiedliche Länder wie Kirgisistan, die Türkei, Rumänien, die Ukraine oder Polen so einfach durch ein gigantisches Infrastrukturprojekt wie die neue Seidenstrasse verbinden lassen», schreibt Patrick Rohr. Dafür hat er in diesen Ländern Menschen getroffen, sie fotografiert und interviewt.

Ausgangspunkt von Rohrs Reise war Schanghai, wo dieses Bild entstand. Der Fotojournalist schreibt dazu: «Ich war überwältigt von der Grösse der Gebäude im Finanzviertel, von der Masse Menschen. Dann war ich berührt: Noch selten habe ich in meinem Leben eine solche Offenheit und Neugier mir als Fremdem gegenüber erlebt, noch nie wurde ich so oft von wildfremden Menschen angesprochen und zum Essen eingeladen. Doch schliesslich war ich froh, dass ich weiterreisen konnte, denn noch nie fühlte ich mich in einem Land so beobachtet und überwacht, wie in China. Den Menschen im Land scheint es wenig auszumachen, ob sie sich selber fotografieren oder der Staat sie filmt. Wir im Westen sollten uns überlegen, ob wir uns für einen momentanen wirtschaftlichen Vorteil dieser totalitären Grossmacht ausliefern wollen.»

«Die neue Seidenstrasse – Chinas Weg zur Weltmacht» ist im Orell Füssli Verlag erschienen.

www.patrickrohr.ch

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