World Press Photo

«Cross-Border Love» nominiert

© Roland Schmid.

Als vor einem Jahr aufgrund der Pandemie die Grenzen zwischen der Schweiz und Deutschland geschlossen wurden, griff der Basler Fotograf Roland Schmid zur Kamera. Er dokumentierte, wie sich Liebende, Freunde und Verwandte an den Absperrungen trafen. Mit der Serie «Cross-Border Love» wurde er von World Press Photo in der Kategorie «General News» nominiert.

«Ich bin sehr froh darüber. Ich meine, das ist wie der Oscar des Fotojournalismus. Da habe ich eine riesige Freude», sagt der Fotograf gegenüber Telebasel. Seine Serie zeigt Gespräche am Zaun, Freunde beim gemeinsamen Bier, ein Kuss über die Absperrung. Oder auch ein Pärchen auf einer gemeinsamen Decke, die unter dem Grenzband durchläuft.

Der Fotograf stellt fest: «Liebe kann nicht weggesperrt werden». Er sei sich bewusst, dass die Bilder als Zeitdokument in die Geschichte eingehen werden.

Die Gewinner*innen von World Press Photo werden am 15. April in einer Online-Award-Show bekannt gegeben.

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