Angeblitzt

Die Bilder der Wissenschaft

Spektakuläre Fotografien, verwirrende Videos, intime Geschichten: Der Schweizer Nationalfonds (SNF) hat in seinem Wettbewerb für wissenschaftliche Bilder vier erste Preise und sieben zusätzliche Auszeichnungen vergeben.

Den ersten Preis in der Kategorie «Das Forschungsobjekt» erhielt eine Fotografie, auf der die Fusssohle eines Elefanten zu sehen ist. In der Kategorie «Die Männer und Frauen der Wissenschaft» siegte ein Portrait von Kaan Mika, Doktorand an der Universität Lausanne.

Anika König, Dozentin an der Universität Luzern, ist mit einer Aufnahme aus ihrem Forschungsprojekt über Leihmütter in der Ukraine die Gewinnerin in der Kategorie «Die Orte und Werkzeuge». Mit einer kurzen Sequenz medizinischer Bildgebung setzt Peter von Niederhäusern, Doktorand an der Universität Basel, einen Legostein in Szene, was ihm den Gewinn in der Kategorie «Video» einbrachte. Die Jury hat von den über 250 Werken, die in diesem Jahr eingereicht wurden, zudem sieben weitere ausgezeichnet.

Die vierte Ausgabe des SNF-Wettbewerbs für wissenschaftliche Bilder sei auf grosses Interesse gestossen. «Die erstaunlichen Werke vermitteln ein ganz anderes Bild der Wissenschaft, weit entfernt von den Klischees weisser Kittel, steriler Laboratorien und anonymer Forschenden», erklärt Nadine Wietlisbach, Direktorin des Fotomuseums Winterthur und Präsidentin der Jury des Wettbewerbs.

Alle eingereichten Beiträge sind unter einer Creative Commons-Lizenz verfügbar und können für nicht-kommerzielle Zwecke uneingeschränkt unter Angabe der Autoren verwendet werden. Die Bilder werden an den Bieler Fototagen 2021 ausgestellt. Die prämierten Werke werden ausserdem vom 24. September bis am 4. Oktober 2020 vom Verein Eye on Science im Rahmen des Zurich Film Festival gezeigt. Dort wird auch die Preisverleihung stattfinden.

Zur Online-Galerie aller Beiträge seit 2017 bei Flickr…

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